Matchbericht SC Huldi Stucki vs. SV Eisenbahner Bern 27.04.2017

Den Saisonstart im April anzusetzen hat seine Vor- und Nachteile. Der Winter ist zwar vorüber, aber wie jeder weiss kann wettertechnisch im April alles passieren. Die Bandbreite reicht von sommerlichen, sonnigen 20 Grad bis hin zu winterlichen, windigen Temperaturen knapp über Null.

Zum Saisonstart hatten wir uns letztere Wetterkondition ‚ausgesucht‘…

Nicht ersichtlich auf diesem Bild: Der ständig wehende, eisige Wind…

Nach dem Abschluss der letzten Saison auf dem soliden vierten Platz war jedem klar, dass wir zwar noch Potential nach oben haben aber auf der anderen Seite auch auf die hinter uns platzierten Teams aufpassen müssen. Durch Trainingsspiele gegen Swisscom, Marta und Schütz sollte eigentlich hätte bereits eine gewisse Routine vorhanden sein sollen. Allerdings waren diese Spiele geprägt von einer grossen Veteranenbeiteiligung und bei einer Witterung, wie sie an diesem Donnerstag herrschte, tut sich auch der begabteste Ballkünstler schwer (hier soll sich bitte keiner der Spieler persönlich angesprochen fühlen…).

Aufstellung Huldi+Stucki (Trikot der Nationalmannschaft als Platzhalter bis eine bessere Lösung gefunden wurde)

Die erste Halbzeit war geprägt von viel Kampf und Krampf. Der Ball lief nicht wirklich flüssig durch die eigenen oder die gegnerischen Reihen. So stellte man schnell auf hohe und lange Bälle um, was den Coaches Häberli und Cello aber nicht gefiel, hatte man doch explizit ein Flachpassspiel verlangt.

„Hesch gseh scho wider sone schiss Bau…“

Dass flache Bälle eine bessere Lösung sind, erkannte man an unseren beiden Chancen in der ersten Halbzeit, welche beide durch gute und flache Ballstafetten entstanden. Jedoch konnten beide Chancen nicht genutzt werden und so ging es nach einer nicht sehr anschaulichen Hälfte in die Halbzeit. Dass das Spiel nicht anschaulich war, lag aber nur bedingt an unseren fussballerischen Fähigkeiten. Wetter und Rasen hatten definitiv auch ihre Finger im Spiel.

Tee und Taktik

Die zweite Halbzeit war ein Abbild der ersten. Der Wille war da aber schlussendlich konnten wir nicht wirklich zwingend Druck auf den Gegner ausüben. Vor allem die Qualität des letzten, entscheidenden Passes lies zu wünschen übrig. Als sich die Partie dem Ende nahte und sich alle gefühlt schon auf ein torloses Unentschieden eingestellt hatten, konnten wir doch noch das Tempo erhöhen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Dadurch kamen wir zwar zu Chancen aber an diesem Tag wollte der Ball einfach nicht ins Netz. So kam es wie es kommen musste und die Teams teilten sich, am Ende sicher verdient, die Punkte. Auch dank R. Dähler, der zum Schluss einen entwischten Eisenbahner auf dem Weg allein aufs Tor noch von den Geleisen holte.

Unter diesen Bedingungen war das 0:0 sicher ein gerechtes Resultat. Wir spielten in den Schlussminuten guten Fussball, worauf man für das nächste Spiel sicher aufbauen kann. Und jeder weiss, dass bei schönerem Wetter dann auch schönerer Fussball gespielt wird!

Auf gehts HuStu!

Aktuelle Tabelle (sehr aussagekräftig!)