Matchbericht SC Huldi-Stucki vs FC Deisswil

Das Spitzenspiel

Eine solche Affiche verlangt nach einer würdigen Bühne. So kam es, dass unser Spiel um Platz eins kurzfristig auf den gut gepflegten Rasen des Leichtathelikstadions verlegt wurde. Es war das Spiel Erster gegen Zweiter und allen Anwesenden war bewusst, um wieviel es bei dieser Partie ging. Trotzdem begrüsste man sich herzlich vor dem Einlaufen, man kannte sich ja bereits seit Jahren als Gegner und für die auf diese Saison frisch hinzugekommenen Senioren war es noch nicht lange her, da hatte man noch mit dem Gegner in der gleichen Mannschaft gespielt. Beide Mannschaften waren aber konzentriert und mit dem Anpfiff musste die Freundschaft für 80 Minuten auf die Bank.

Beide Teams begannen beherzt und waren von der ersten Minute an hellwach. Man neutralisierte sich im Mittelfeld und Chancen entwickelten sich nur spärlich. Coach Häberli hatte uns taktisch hervorragend auf das Spiel eingestellt. Wir standen defensiv sicher und waren dem Gegner mindestens ebenbürtig. Deisswil bewies jedoch nach 35 Minuten, dass sie nicht viele Chancen brauchen, um Tore zu schiessen. Genau gesagt war es ihre erste richtige Chance im Spiel. Ein langer Ball quer über den Platz fand einen (zu) freistehenden Deisswiler, der zum 1:0 einschob. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause.

Wir spielten eigentlich solide, hatten auch mehr Spielanteile als der Gegner, jedoch wurde in diesem Spiel bestätigt, was sich schon seit längerem anzeigte. Unser Spiel nach vorne hat Verbesserungspotenzial und unsere Chancenverwertung muss, besonders gegen einen Gegner wie Deisswil, der kaum Chancen zulässt, deutlich effizienter werden. Es stand aber nur 1:0 und wir wussten, dass wir einfach weiter konzentriert sein und so weiterspielen mussten.

Wacher war jedoch der Gegner, welcher nach einem Corner, wieder durch einen zu freistehenden Mann, zum 2:0 erhöhen konnte. Jetzt wurde es ganz schwierig. Deisswil zog sich zurück und konzentrierte sich aufs Verteidigen. Wir wurden zunehmend nervöser und schafften es nicht, den Gegner so stark unter Druck zu setzen, dass dieser zu Fehlern gezwungen wurde. So rannten wir die restlichen Minuten des Spiels im wahrsten Sinne des Wortes gegen eine Wand.

Trotz dieser Niederlage haben wir ein solides Spiel abgeliefert. Es muss anerkannt werden, dass der Gegner heute einfach abgeklärter war. Wir wissen genau was wir im Hinblick auf die nächste Partie verbessern müssen, können aber Selbstvertrauen aus dem Fakt schöpfen, dass wir mit dem letztjährigen Meister auf Augenhöhe gespielt haben.

Von daher gilt es, das Positive mitzunehmen und die Tabellenführung am kommenden Freitag wieder zurück zu erobern. Auf geht’s HuStu!